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Ziegeleibrücke

Am 19. Mai 2007 wurde die Ziegeleibrücke (Volksmund: Lorenbrücke)
feierlich von der Gemeinde Jesteburg eingeweiht.

Damit steht die Überquerung der Seeve an dieser Stelle wieder als wichtiger Bestandteil des Wanderwegenetzes rechts und links der Seeve und des Seeve-Radweges zur Verfügung.

Die 17 Meter lange und 1,5 Meter breite geschwungene Brücke aus Bongossiholz entstand nach Plänen des Jesteburger Bürgers Rolf Bielecki.

Sie kostete einschließlich der Fundamente und anderer Kosten 60.000 Euro, wovon Bürger 16.000 Euro gespendet haben und 7.000 Euro vom Verein „Naherholung im Hamburger Umland“ kamen.

Der Jesteburger Arbeitskreis für Heimatpflege ließ eine Kipplore aus dem Jahr 1923 neben der Brücke auf einem Podest aufstellen.

Die Lore erinnert an die Zeit von 1899 bis 1957, als sich auf dem Areal der heutigen Seevetal-Siedlung neben dem Ziegeleiweg eine Ziegelei von überregionaler Bedeutung befand. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren mit Lehm und Ton beladene Loren von der Tongrube am Kameruner Weg zur Ziegelei und überquerten die Seeve auf der Ziegeleibrücke, die später Lorenbrücke genannt wurde.

Die alte "originale" Lorenbrücke musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden.