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Kunststätte Bossard

In der Nordheide, am Rande von Jesteburg, errichteten Johann und Jutta Bossard in der Zeit von 1911 bis 1950 ein einmaliges Gesamtkunstwerk – die Kunststätte Bossard.
In ihr vereinen sich Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst. Das Wohn- und Atelierhaus im Heimatschutzstil ist bis in das kleinste Detail künstlerisch ausgestaltet.
Neben dem Wohnhaus ist der 1926 in Backsteinexpressionismus errichtete Kunsttempel zu besichtigen.
Auf dem 30.000 m² großen Waldgrundstück hat das Künstlerehepaar eine beeindruckende Gartenanlage geschaffen – sie lädt mit ihrem Baumtempel, Klostergarten, Gemüse- und Obstbaumgärten sowie romantischen Alleen zum Spaziergang in einer ganz besonderen Atmosphäre ein.
Das Neue Atelier zeigt neben der Dauerausstellung zum Leben und Werk der Bossards hochkarätige Sonderausstellungen. Die Kunststätte als lebendiges Museum bietet den Besuchern neben Aktionstagen
wie der Museumsnacht und dem Markt der Kunst auch Lesungen, Vorträge, Konzerte und zahlreiche Kreativkurse für Erwachsene und Kinder.
Das Café im Hofe lädt bei Kaffee, hausgemachten Kuchen und anderen köstlichen Kleinigkeiten zum Verweilen ein – je nach Witterung auf der Terrasse oder am wärmenden Kaminfeuer.

Der besondere Tipp für junge Besucher:
Kinderatelier – Kinder als Künstler.

Jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.30 Uhr sowie von 17.00 bis 19.00 Uhr gestalten Kinder ab 6 Jahren mit verschiedenen Materialien ihre eigenen Kunstwerke. Skulpturen aus Porenbeton, Drucktechniken, Malen mit den verschiedensten Farben – immer steht etwas Neues auf dem Programm. Soweit es das Wetter zulässt, sind die Kinder in dem verwunschenen Garten der Kunststätte unterwegs.

EU-Kulturerbe-Preis für Kunststätte Bossard

Die Kunststätte Bossard wurde im Juni 2012 mit dem Kulturerbe-Preis der Europäischen Union ausgezeichnet.
Der "Europa-Nostra-Preis "  wurde vergeben für die Restaurierung der Wandtafeln des zweiten Tempelzyklus.

Anfahrt:
Die Kunststätte liegt erreichbar über die A7, Abfahrt Ramelsloh, oder über die A1, Abfahrt Dibbersen.
Ab hier gibt es eine Ausschilderung.
Ab Harburg ZOB: HVV-Bus 4148 bis Jesteburg/Feuerwehr.
Nach einem Spaziergang von 3 km erreichen Sie die Kunststätte.
Ab Buchholz/Bahnhof: HVV-Bus  4207/4408 bis Lüllau/Wiedenhof
Von hier sind es bis zur Kunststätte nur 2 km Fußweg.
Weitere Möglichkeit:
Sie 
nutzen innerhalb Jesteburgs (von Mo-Fr) das AST (Anruf-Sammeltaxi)

Das AST fährt von jeder Jesteburger HVV-Haltestelle ab und bringt Sie für 1,80 € pro Person
direkt zur Kunststätte Bossard. Achtung: immer 1/2 Stunde vorher bestellen!
Genaue infos hier - AST-Flyer-aktuell.pdf

Öffnungszeiten:
März bis Oktober
Dienstag – Sonntag von 10.00 - 18.00 Uhr - sowie zusätzlich Ostermontag und Pfingstmontag
November bis Februar
Samstag und Sonntag von 10.00 - 16.00 Uhr
Natürlich können Sie auch außerhalb dieser Zeiten Führungen buchen.
Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch unter (04183) 5112.

Eintritt: 7,00 € - Ermäßigt 3,50 € (Auszubildende/Studenten und Empfänger von ALG II)
- Gruppen ab 15 Pers. 6,00 € pro Person

Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Freundeskreises Frei.
Gegen einen Aufpreis von 2,00 € kann mit der Eintrittskarte zusätzlich das Freilichtmuseum Kiekeberg besucht werden.

Kunststätte Bossard
Bossardweg 95, 21266 Jesteburg

Telefon: 04183 - 51 12 / Telefax: 04183 - 77 62 66

E-Mail: info@bossard.deInternet: www.bossard.de